tremalzo 2003 - mtblev.de Mountainbiker Leverkusen

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tremalzo 2003

mtblev on tour

Tremalzo Mountainbike - Tour 2003

Leo unser Tourenguide verstaut die Scott - High End Mountainbikes im Anhänger, damit auch jeder Quadratzentimeter genutzt wird bauen wir das Vorderrad aus und ziehen das Sattelrohr heraus. Um 10:00 Uhr starten wir mit dem Shuttlebus von Torbole in das Abenteuer "Tremalzo". Wolfgang Merz, Besitzer von 3S Bike, hat sich heute als Fahrer zur Verfügung gestellt. Die Fahrt führt uns durch Riva, dann geht es hinauf, ein langer Tunnel kürzt den Weg zum Lago di Ledero ab. Nach kurvenreicher Fahrt öffnet sich das Tal und wir erreichen das Refugio Ampolla, 730 m. Der Shuttlebus schraubt sich unermüdlich durch die zahlreichen Serpentinen. Nach einer Fahrzeit von ca. 50 Min. auf eine Höhe von1138 m, hier erreichen wir die kleine Kapelle.


montage                    
Auf dem Parkplatz unterhalb der Kapelle heißt es nun die Vorderräder und Sättel an die Bike's zu montieren.


shuttle service wolfgang 3S-bike   



Leo gibt uns noch ein paar Tipps mit auf den Weg, denn bis zum Refugio Garda müssen wir ca. 650 Höhenmeter überwinden. Das bedeutet mit den Kräften haushalten und seinen Rhythmus finden.
Wir sind uns einig, dass wir bei diesem Traumwetter (24 - 28°C) kein Bergrennen fahren. Und so erreicht die Gruppe mehr oder minder gleichzeitig das Etappenziel am Refugi Garda.

kleine pause
Eine Einkehr ins Refugio zum Flüssigkeit- und Kalorienauftanken ist angeraten, denn auf der nun folgenden Wegstrecke gibt es keine Möglichkeit mehr sich zu versorgen! Gestärkt beginnt jetzt das eigentliche  Highlight der Tour, die 100 Höhenmeter bis zum Passtunnel verlangen uns nicht allzu viel ab, so dass wir gut vorbereitet den höchsten Punkt, 1863 m,   der MTB - Tour erreichen.


tremalzo tunnel
Hinter dem Tunnel eröffnet sich uns die grandiose Landschaft des Tremalzo. Wir haben Respekt vor der Leistung welche die Soldaten des Ersten Weltkrieges vollbracht haben um diese Straße anzulegen, Die Serpentinen  ziehen sich wie ein Lindwurm den steilen Hang hinab (oder hinauf?).


passstraße
Auf den ersten Metern der nun beginnenden Talfahrt (Dowenhill) wissen wir warum unsere Bike's mit Scheibenbremsen ausgerüstet sind. Leo berichtet von dreihundert Grad heißen Scheiben und kochender Hydraulikflüssigkeit.

 
pause mit fernblick

Was uns dann doch zu einigen Pausen veranlasst um das Material zu schonen! Dabei nehmen wir die Gelegenheit uns über die individuellen Eindrücke auszutauschen.
Mit jedem Meter Dowenhill nimmt die anfängliche Unsicherheit ab und die letzten Kilometer entwickeln sich fast zu einem Moutainbikerennen. Am Ende der Schotterabfahrt  erreichen wir den Hubschrauberlandeplatz vor dem Ort Vesio, 557m. Ab jetzt ist Asphalt angesagt, auf breiter abschüssiger Straße zeigt der Tachometer Geschwindigkeiten von 60 km/h und mehr und  (ich sag nur Scheibenbremsen) Limone ist schnell erreicht, 60 m.


limone
Der kleine an den Felsen gepresste Touristen- Ort strahlt in der Abendsonne eine gewisse Atmosphäre aus. Das warten auf die Fähre nach Torbole lässt ein "Hefeweizen" (nein 2) im Biergarten wie in Fluge vergehen!


hefeweizen vor der überfahrt nach torbole

Ankunft in Torbole 19.00 Uhr!
wilfried dannewald

 
 
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